Mauritius Online Reiseführer

Sport

Bergwandern:
Da es auf Mauritius viele Berge sind, ist Bergwandern hier durchaus möglich und wird auch von einigen Organisatoren angeboten. Nähere Informationen stehen hierzu stehen uns derzeit noch nicht zur Verfügung. Prinzipiell bieten aber die großen Tour-Organisatoren Bergwandern gerne an.

Fahrradfahren:
Auf Mauritius sieht man im ganzen Land eine Menge Fahrradfahrer, insbesondere Rennradfahrer. Die Einheimischen fahren viele Kilometer, um sich fit zu halten. Da die Straßen sehr kurvenreich und hügelig sind, bietet Mauritius eine Menge Abwechslung und sehr schöne Landschaften. Aufzupassen gilt es allerdings mit den oft schnell und unvorsichtig fahrenden Autos und Bussen. Je weiter man sich allerdings von den größeren Küstenstraßen entfernt, desto weniger Autos trifft man an.
Viele Hotelanlagen sind mit guten Mountainbikes ausgestattet, seltener mit Rennrädern.

Golf:
In den vergangenen Jahren hat sich auf Mauritius einiges in Sachen Golf getan: gab es in den frühen 80ern nur etwa 3 Golfplätze (9 Löcher), so gibt es inzwischen 12 Plätze (3 a 18-Loch, 9 a 9-Loch). Der Bau von 6 weiteren Plätzen ist kürzlich von der Regierung genehmigt worden.
Die Plätze sind zumeist einem Hotel angeschlossen und einige davon sind besonders schön gelegen und  über Mauritius hinaus bekannt.

Hochseeangeln:
Hochseeangeln wird in jedem Touristenort mehrfach angeboten. Etwa 2-5 Kilometer vor der Küste fällt der Meeresboden auf 700 Meter ab, wo insbesondere in den Monaten von November bis April günstige Voraussetzungen zum Angeln sind. In einem Halb- oder Ganztagesausflug fährt man mit einem der kräftig motorisierten Anglerboote auf das Meer hinaus und fängt mit etwas Glück einen Schwertwal, Thunfisch, Hai, oder Barrakuda. Wer sich sportlich betätigen möchte, setzt sich mit einem Anschnallgurt selbst an die Angel und versucht sein Glück. Die Touren liegen preislich zwischen 6.000 und 12.000 Rs, je nach Länge, Boot und Anbieter.
Wer schnell seekrank wird, sollte auf einen solchen Ausflug verzichten, bzw. entsprechende medikamentöse Vorkehrungen treffen.

Jogging:
Gelegenheiten zum Joggen gibt es auf Mauritius nur begrenzt. Grund dafür ist, dass die Straßen wegen der Verkehrsverhältnisse zu gefährlich für Jogger sind. Man muss also schon in der Nähe von Feldwegen wohnen, um eine ausgiebige Strecke ausfindig zu machen. Das ist aber in den meisten Fällen durchaus möglich.
Strände hingegen eignen sich weniger zum Joggen, da sie auf Mauritius meistens nicht besonders lang sind. Es ist schon selten, wenn ein Strand eine Länge von 1-2 km hat.

Kayak:
In den meisten Hotelanlagen lassen sich - zumeist im Preis inbegriffen - Kayaks ausleihen. Es empfiehlt sich auch hier, ein T-Shirt anzuziehen, um sich nur begrenzt der besonders starken Sonnenstrahlung auf dem Wasser auszusetzen.

Schnorcheln:
Mauritius hat ein geschlossenes Riff an seiner ganzen Küste. In der jeweils vorgelagerten Lagune lässt es sich also so gut wie fast überall Schnorcheln. Und es bieten sich einem Bilder unter Wasser, wie man sie sich erträumt. Hunderte von Fischen, die gerade vor der Nase entlang schwimmen. Allerdings gibt es diese Stellen nicht überall. Wer ein wenig die eigene Bucht begutachtet, der findet schnell heraus, wo die interessanten Stellen sind. Oft bietet es sich an, zuerst mit dem Kayak oder dem Tretboot hinauszufahren, um die guten Schnorchelecken ausfindig zu machen.
Wer sich mit der Tierwelt unter Wasser nicht gut auskennt, sollte Vorsicht walten lassen. Für Taucher wie für Schnorchler gilt gleichermaßen, dass nichts angefasst werden sollte. Neben den bunten und besonders schönen Fischen und Korallen gibt es auf Mauritius eben auch Muränen, Drückerfische, Barrakudas, Steinfische, Rotfeuerfische oder Seeigel, mit denen man bei Unachtsamkeit zusammenstossen kann. Gefahr besteht im Grunde aber nur, wenn man sie anfasst, sie in die Enge treibt, auf sie tritt oder den nötigen Abstand nicht hält. Wer sich an diese Regeln hält, dem werden sich die schönsten Unterwasserwelten eröffnen.


Einen kleinen Unterwasserführer haben wir ihnen hier zusammengestellt:

 

Tauchen:
Mauritius bietet seinen Besuchern ein wahres Paradies zum Tauchen. Neben Riffhaien, Barrakudas und Rochen, findet man hier über 1000 Fischenarten für die der Indische Ozean bekannst ist. Hai-Tauchgänge bietet die Tauchschule Emperator Diving Centre an, wobei man davon ausgehen kann, dass bei jedem Tauchgang mit hoher Sicherheit 10-30 Haie anzutreffen sind. Ein wahres Erlebnis.
Begehrt ist insbesondere die Westküste. Vor ihr wurden vor einigen Jahren künstlich einige Schiffe versenkt, die heute als Wrack unter Wasser zu bewundern sind. Inzwischen haben sich hier eine Vielzahl von Fischen niedergelassen, so dass die Tauchgänge überaus facettenreich und schön sind.
In den meisten großen Hotels bieten Tauchschulen Tauchgänge aber auch Tauchkurse für Anfänger oder Fortgeschrittene an. Die Tauchlehrer sind zumeist für die gängigen internationalen Tauchlizenzen ausgebildet, wie PADI, NAUI, BSAC, VDST, etc.
Die großartige Unterwasserwelt wird gesetzlich geschützt. Harpunen dürfen nicht genutzt werden, ebenso dürfen keine Muscheln, Schnecken oder Korallen aus dem Wasser genommen werden.

Tennis:
Tennis wird in den meisten Hotelanlagen angeboten. Oft bietet es sich an eigene Tennisschläger und Tennisbälle mitzubringen, da das Material selten gut ist und auch nicht immer ausgeliehen werden kann. Wer unbedingt und auch häufig spielen möchte, sollte sich danach erkundigen, ob auch Flutlicht für abends vorhanden ist. Da es abends schnell dunkel wird und es tagsüber die meiste Zeit zu heiß zum Spielen ist, sind erst die Abendstunden zum Tennis spielen geeignet.

Windsurfen:
Das Revier zum Windsurfen befindet sich auf Mauritius an der Nord- bis Nordost-Küste. Die Bedingungen sind relativ gut, wobei zu beachten ist, dass er Wind zumeist nur zwischen 2-4 Windstärken liegt. Mehr als 4 Windstärken sind eher selten, kurz vor oder nach einem Wirbelsturm aber durchaus auch für längere Zeit anzutreffen.
In den meisten Hotels sind Surfbretter auszuleihen; allerdings sind die Bretter und Segel häufig älteren Datums und z.T. auch schlecht ausgesucht. Wer also sein eigenes Brett mitbringen kann, sollte das unbedingt tun. Vorsicht ist allerdings in der immer vorgelagerten Lagune geboten: die Riffs sind häufig so knapp unter der Wasseroberfläche, dass die Finne schnell kaputt ist oder (noch schlimmer), dass man vom Brett fällt und sich besonders schmerzhafte und auch gefährliche Verletzungen zuziehen kann. Hier heißt es also aufgepasst und sich das Revier erklären lassen.